ZORNIG

cd.geier wollte nie politische Musik machen – kein Verkünden von Moral und Besserwisserei. Covid-19 hat dies aufgebrochen mit der vergeblichen Hoffnung, dass Mensch das einzig Positive dieser Pandemie erkennt und nutzt: die Gelegenheit, den selbstmörderischen Kurs zu überdenken, das Ruder herumzureißen – Klimaerwärmung, Ressourcenverschwendung, Bodendegradation, Artenschwund, Kriege und letztendlich Pandemien vernichten die Lebensgrundlage und Chancen kommender Generationen. Die Entwicklung dieser Zerstörung geht weit zurück mit der Ausbildung und Persistenz von Macht- und Ausbeutungssystemen, manifestiert in Unterdrückung und ungerechter Verteilung.

Der wahrscheinlich letzte Zeitraum, Notwendigkeiten der Nachhaltigkeit zum Erhalt der eigenen Spezies in die Wege zu leiten und Verzichtmöglichkeiten individuell und kollektiv zu prüfen wird gerade vertan. Später wird es zu spät sein!

2020 ist der Kragen geplatzt: cd.geier hat sich mit ZORNIG 11 Themen vorgenommen, die ihn wütend machen, die er zu den Wurzeln des Übels zählt oder die er als signifikant für Perversion und Dekadenz der Menschheit erachtet.

Helfen wird dies sicher nichts, aber cd.geier hat es gut getan, wieder Punkrock zu machen – voll in die Fresse!

Song-Produktionen:

Alle Songs wurden getextet, komponiert und produziert von cd.geier im Sommer 2020 (meist binnen 24h).

Vocals, Gitarren, Bass: cd.geier

Drums programmiert mit Maschine2 (Native Instruments ): cd.geier

Video-Produktionen:

Alle Videos wurden produziert von cd.geier von Oktober bis Dezember 2020.

Alle Rechte (ausgenommen verzeichnetes Bild und Videomaterial by Creative Common Licenses) liegen bei cd.geier, Berlin 2020